Raspberry Pi als Internet-Radio
 

Der 25 Jahre alte Verstärker soll mit einem Internet-Radio zu neuem Leben erweckt werden. Auch sind die Lieblingsradiosender nicht über UKW zu empfangen. Der bisher verwendete Fernseher mit Satelitten-Schüssel hat nicht den gewünschen Klang von zwei 40 kg Boxen.

Konzept

Raspberry Pi mit 7 Zoll Touch Display und einem Digital-Analog-Wandler mit Stereo-Chinch-Buchsen. Bedienung über den Browser auf dem Raspberry oder eine App auf dem Smartphone.

Genauer ..

Hardware

  • Raspberry Pi 3B+

  • 7 Zoll Touch Display

    Entschieden habe ich mich für das 7" Touch Display von Waveshare.

    • Vorteile:
      • Auflösung: 1280 x 800 Pixel
      • Anschlüsse: HDMI für das Video-Signal und MiniUSB für das Touch-Feld
    • Nachteile:
      • Anschlüsse liegen auf der (rechten) Seite
      • ???
  • HiFi Berry DAC Plus

Betriebssystem

Xxxx

Konfiguration

Xxxx

Mopidy

1. Problem + Lösung: "Strom weg, Daten weg!"

Da ich das Internet-Radio zusammen mit dem Verstärker ein- und ausschalten will, ensteht das Problem des geordneten herunterfahren des Raspberry Pi. Entzieht man dem Raspberry Pi einfach den Strom, kann es zur Zerstörung des Betriebssystems auf der SD-Karte, wenn gerade auf Daten auf die Karte geschrieben werden. So richtig final schaltet sich der Raspberry Pi eigentlich nur aus, wenn man Ihm den Strom entzeiht. Ein Neustart erfolgt dann beim nächsten Strom einschalten.

Die Lösung ist eines der USV-Module, die es für den Raspberry als HAT-Modul gibt. Ich habe mich für PiUSV+ von Ritter Elektronik entschieden. Diese hat einen drei Möglichkeiten für die Stromversorgung des Raspberry:

  • Eine Micro-USB-Buchse für ein Standard-Raspberry-Netzteil.
  • Einen Wide-Range-Gleichstromeingang für 5-25 V (z.B. Auto-Steckdose).
  • Einen LiPo-Akku-Anschluß mit Ladefunktion!

Der USB- und der Wide-Range-Eingang werden überwacht und nach dem Ausfall wird mit hilfe des Akkus der Raspberry geordnet heruntergefehren. Auch kann hoffentlich ein weiteres HAT-Modul auf die USV+ gesteckt werden (z.B. der HifiBerry).

Ein weiterer Vorteil gegenüber Alternativen wie dem StromPi ist, dass die Kommunikation zwischen PiUSV+ und dem Raspberry Pi nur über den I2C-Bus geht. Damit stehen alle anderen Ports für weitere HAT-Module zur Verfügung. Auch der I2C-Bus wird an weitere HAT-Module durchgeschleift.

 

© Ralf Lange, longsoft Dresden
Kommentare und Anregungen: Webmaster Formular- letzte Änderung: 15.04.2019
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